Glossar
Erwerbsobliegenheit
Die Erwerbsobliegenheit verpflichtet Schuldner in der Wohlverhaltensphase zu angemessener Arbeit. Eine Verletzung kann die Restschuldbefreiung versagen.
- Begriff
- Erwerbsobliegenheit
- Stand
- 14. September 2026
Was dahinter steckt
Die Pflicht verlangt keine bestimmte Stelle, sondern eine zumutbare Erwerbstätigkeit entsprechend Ausbildung, Fähigkeiten und Gesundheit. Wer arbeitslos wird, muss sich nachweislich um eine neue Beschäftigung bemühen, etwa über Bewerbungen und die Meldung beim Jobcenter.
Für eine Versagung reicht die Verletzung allein nicht aus, das Gesetz verlangt zusätzlich, dass dadurch die Befriedigung der Gläubiger tatsächlich beeinträchtigt wurde und der Schuldnerin oder dem Schuldner dies vorzuwerfen ist.
Siehe auch
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- § 290 InsO, Versagung der Restschuldbefreiung, Bundesministerium der Justiz und Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de),
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Stand dieser Angaben: 14. September 2026.